Gesundheitstag 2016 - FWG Hackenheim

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Gesundheitstag 2016

3. Fitness- und Gesundheitstag
17. April 2016 von 11.00 bis 17.00 Uhr
in der Rheinhessenhalle in Hackenheim


GESUNDHEITSTAG Freie Wählergemeinschaft informiert über Ernährung und Bewegung
von Heidi Sturm

HACKENHEIM - „Gesund und fit bis ins hohe Alter in jeder Lebenslage“ – das war das Motto beim 3. Fitness- und Gesundheitstag der Freien Wählergemeinschaft, für das die Gastgeber ein zeitgemäßes Programm von der sportlichen Betätigung über gesunde und abwechslungsreiche Ernährung bis zu Hilfsangeboten zusammengestellt hatten. Mit Informationsständen und Fachvorträgen präsentierten Partner aus der Region vielfältige Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge „direkt vor der Haustür“. „Wir wünschen uns, dass der hier begonnene Informationsaustausch über den Veranstaltungstag hinaus vertieft und die Anregungen nachhaltig umgesetzt werden“, sagte FWG-Vorsitzender Helmut Jäckels.

HILFSANGEBOT
„Bürger für Bürger in Hackenheim“: Diese neue Gruppe bietet ehrenamtliche und unentgeltliche Nachbarschaftshilfe. Ob Fahrdienste, Kinderbetreuung oder kurzzeitige Hilfe ums Haus: Wer gerne Hilfe hätte oder im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Einsatz für die Nachbarschaftshilfe leisten möchte, kann sich bei Annette Renner, Telefon 7 19 77, oder Günther Medinger, Telefon 6 20 80, melden.

Die gesundleben Apotheke nahm Blutdruck- und Blutzuckermessungen vor und führte professionelle Hautanalysen für passende Pflegeprodukte durch. Gesunderhaltung von Zähnen sowie Mund- und Rachenraum war das Thema der Zahnarztpraxis Dr. Gerda Breuer. Hier gab es auch Infos zur Vorsorge von Mund- und Rachenkrebs, der seit einigen Jahren bei jüngeren Menschen auf dem Vormarsch ist. Mit einem neuartigen Testverfahren, das allerdings noch nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, können Antikörper gegen auslösende Papillomviren nachgewiesen werden, bevor fortgeschrittene Tumore Beschwerden verursachen.

Reaktionsfähigkeit und Motorik kurbelte die BEK mit den Agility-Board an: Hier mussten die Gäste in richtiger Reihenfolge auf Sensorfelder treten, was manchem doch kleine Knoten in den Beinen bescherte. Zudem gab es Tipps für leckere Pausenbrote und Rezepte für eilige Eltern, außerdem passend zur Pollenzeit Ratschläge gegen Heuschnupfen. „Hier hilft als gutes altes Hausmittel die Nasendusche, mit der man vor dem Schlafengehen die Pollen herausspülen kann“, riet Jutta Behrens. Auch Haare waschen vor der Nachtruhe oder Lüften nur bei Regen und Windstille können Beschwerden vorbeugen.

„Kleine Mühe, großer Lohn“ – mit dem „fle-xx-Rückgratkonzept“ von „sports and more“ kann man effektiv das „Kreuz unserer Zeit“ lindern. „In acht Minuten-Trainingszirkeln lässt sich schon verkürzter Bauch- und Brustmuskulatur entgegenwirken und die Schmerzfreiheit senken“, erläuterte Trainer Roland Kerber. Elektronische Venenmessungen, die auf eine eingeschränkte venöse Funktion hinweisen können, gab es beim Sanitätshaus Conrad und Scherer. Hörgeräte alleine bringen in vielen Situationen kein optimales Verstehen: „Gehörte Informationen werden erst im Gehirn verstanden“, erläuterte Miriam Kühner von der Ohrmuschel. Mit zunehmendem Alter lässt diese Fähigkeit nach, weil Umgebungslärm nicht mehr so gut ausgeblendet werden kann. Mit speziellem Hörtraining lässt sich aber das Sprachverstehen deutlich verbessern.

„Die Ursache für alles, womit wir im Leben kämpfen, liegen tief in unserer Seele verborgen“, sagt Susanne Agnes Fauser. Die schamanische Heilerin und psychotherapeutische Heilpraktikerin führt Patienten zurück an die Ursache und hilft, den Auslöser rückwirkend aufzulösen und zu heilen. „Das hat nichts mit Hypnose zu tun“, sagt Fauser. Sie sehe mit ihrem besonderen Gespür, was der Mensch auf seiner Festplatte habe, und schreibe mit ihm ein neues Drehbuch.

Informationen über Demenz

Informationen für Menschen mit Demenz gab es bei Waltraud Oberthier vom Malteser Demenzdienst. Als Entlastungsdienst für pflegende Angehörige bietet die katholische Hilfsorganisation das Café Malta: In diesen Betreuungsgruppen erleben Betroffene bei Kaffeeklatsch, Bewegungsspielen oder gemeinsamem Singen gesellige Nachmittage, die auch dazu beitragen, den Verfall des Erinnerungsvermögens aufzuhalten.

Das Café Malta in Hackenheim öffnet jeden Mittwoch um 13.30 Uhr im katholischen Pfarrsaal, eine Anmeldung ist erforderlich beim MHD, 0671-7 94 72 97. Für ihre Cafés suchen die Malteser noch Betreuer.






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